Betrüger locken Rentner mit Buchverkauf und kassieren fünfstellige Summen
Eine angebliche Vermittlungsfirma verspricht hohe Erlöse für Büchersammlungen und verlangt Vorkasse. Ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) fiel darauf herein. Die Polizei warnt vor der Masche.
Eine angebliche Vermittlungsfirma aus Düsseldorf hat ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) um eine größere Geldsumme gebracht.
Die Rentner wollten ihre Büchersammlung verkaufen. Die Betrüger gaben an, einen Käufer gefunden zu haben, verlangten aber für die Abwicklung eine Digitalisierung der Sammlung, die das Ehepaar vorab bezahlen sollte. Nach der Zahlung war die Firma nicht mehr erreichbar.
Die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermittelt. Die Masche ist bekannt: Die Täter nehmen oft persönlichen Kontakt auf, bauen Vertrauen auf und suggerieren hohe Werte. Sie fordern Gebühren für Registereinträge, Kautionen oder Notarkosten. In einigen Fällen nehmen Opfer sogar Kredite auf. Die Polizei rät, bei hohen Gewinnversprechen skeptisch zu bleiben und Angebote von Antiquariaten einzuholen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeidirektion Ost
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Frankfurt (Oder)
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 10,0k €