Browser-Sperre mit angeblicher Behördenmeldung: 58-Jähriger erkennt Betrug und zahlt nicht

Beim Öffnen des Webbrowsers erschien eine Seite mit einer vermeintlichen Mitteilung einer Regierungsbehörde. Für die Freischaltung wurden knapp 500 Euro auf ein Konto im europäischen Ausland verlangt.

Dessau-RoßlauSachsen-AnhaltVeröffentlicht am
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Ein 58-Jähriger wollte den Browser seines Mobiltelefons nutzen, als sich unmittelbar eine Internetseite mit einer vermeintlichen Mitteilung einer Regierungsbehörde öffnete.

Darin wurde ihm mitgeteilt, dass sein Browser gesperrt sei und erst gegen Zahlung von knapp 500 Euro auf ein angegebenes Konto im europäischen Ausland wieder freigeschaltet werde. Der Vorfall ereignete sich am 08. August 2026 gegen 16:00 Uhr.

Der Geschädigte erkannte den Betrug und leistete keine Zahlung, wodurch ein finanzieller Schaden vermieden werden konnte. Er erstattete Strafanzeige wegen versuchter Erpressung im Polizeirevier Dessau-Roßlau.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt