Gleisläufer am Bochumer Hauptbahnhof gestellt - Platzverweis
Ein 40-Jähriger betrat ohne ersichtlichen Grund die Gleise zwischen zwei Bahnsteigen des Hauptbahnhofs. Er reagierte aggressiv und uneinsichtig auf die Beamten, erhielt einen Platzverweis und es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Am frühen Samstagmorgen (07. Juni) betrat ein Mann ohne ersichtlichen Grund die Gleise am Bochumer Hauptbahnhof. Bundespolizisten schritten sofort ein. Der deutsche Staatsangehörige reagierte jedoch aggressiv und uneinsichtig.
Gegen 03:10 Uhr beobachteten Einsatzkräfte über die Videoüberwachung, wie ein 40-Jähriger die Gleise zwischen Bahnsteig 2 und 3 im Hauptbahnhof Bochum betrat. Die Beamten eilten sofort zum Einsatzort und sprachen den Mann direkt an. Statt kooperativ zu reagieren, verhielt sich der Wohnungslose sofort aggressiv. Die Beamten klärten ihn über die extreme Gefahr seines Handelns auf. Anschließend belehrten sie ihn in Bezug auf die begangene Ordnungswidrigkeit.
Der Polizeibekannte zeigte keinerlei Einsicht. Er behauptete mehrfach, er dürfe die Gleise betreten, und drohte damit, dass er noch aggressiver werden könne. Auf die angedrohte Geldbuße reagierte er mit Gleichgültigkeit.
Die Uniformierten führten eine Gefährderansprache durch, warnten eindringlich vor weiteren Konsequenzen und sprachen einen Platzverweis für den Hauptbahnhof gegen den Aggressor aus. Anschließend leiteten sie ein Ordnungswidrgkeitenverfahren wegen des unbefugten Aufenthalts in den Gleisen ein.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen.Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und weiterer Infrastruktur aus.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 40 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Bochum