Bundespolizei durchsucht drei Wohnungen in Leipzig, 60 Beamte suchen nach Flugtickets und Handys
Der Verdacht richtet sich gegen vier Syrer im Alter zwischen 20 und 37 Jahren. Sie sollen ihre Aufenthaltsdokumente anderen Syrern überlassen haben.
Bei drei Wohnungsdurchsuchungen in Leipzig suchte die Bundespolizei nach Beweismitteln. Darunter waren Flugtickets, Reiseunterlagen, Ausweisdokumente, Handys, Laptops und SIM-Karten.
Der Verdacht des Einschleusens von Ausländern und des Missbrauchs von Ausweispapieren richtet sich gegen vier syrische Staatsangehörige, Frauen und Männer zwischen 20 und 37 Jahren. Sie sollen ihre für Deutschland gültigen Aufenthaltsdokumente anderen Syrern überlassen haben. Damit sollen diese unerlaubt von Syrien nach Deutschland gereist sein.
Bereits am 21. April 2026 hatte die Bundespolizei in und um Leipzig zum selben Phänomen durchsucht. Weitere Erkenntnisse daraus bildeten die Grundlage für die heutigen Maßnahmen.
Rund 60 Bundespolizeibeamte kamen zum Einsatz.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen, 20-37 Jahre, syrisch
- Tatort
- Leipzig