Gefährliche Körperverletzung in S-Bahn bei Köln - Sicherheitsmitarbeiter gewürgt
Nach einem Streit auf der S11 würgte ein 40-Jähriger einen 31-jährigen DB-Sicherheitsmitarbeiter und blockierte dessen Atemwege. Der Iraker erlitt kurzzeitige Atemnot und Kratzspuren.
Am Freitagabend, den 4. Juli, kam es auf der S11 von Bergisch-Gladbach nach Düsseldorf Flughafen, im Bereich des Haltepunktes Volkhovener Weg, zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 40-jähriger ghanaischer Reisender geriet mit einem 31-jährigen irakischen Mitarbeiter der DB Sicherheit in eine körperliche Auseinandersetzung. Auslöser des Konflikts war, dass der Sicherheitsmitarbeiter beim Durchgang durch den Zug den Fuß des Reisenden berührt haben soll. Daraufhin forderte der 40-Jährige eine Entschuldigung, was schließlich in einen Streit mündete. In der Folge ergriff der Beschuldigte den Hals des Sicherheitsmitarbeiters und blockierte dessen Atemwege, wodurch der Iraker unter kurzzeitiger Atemnot litt und mehrere Kratzspuren davontrug.
Beim Eintreffen der Bundespolizei war der Beschuldigte bereits durch einen unbeteiligten Reisenden fixiert worden, sodass keine Gefahr mehr durch ihn bestand. Der Mann stand unter starkem Alkoholeinfluss und übergab sich mehrfach. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide Beteiligte zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser verbracht. Gegen den 40-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 40 Jahre, männlich, ghanaisch
- Opfer
- 1 Person, 31 Jahre, männlich, irakisch
- Tatort
- Köln
- Motiv
- Streit