Bundesweite Welle von Betrugsanrufen durch falsche Polizisten
Falsche Polizisten und Bankmitarbeiter fordern am Telefon unter erfundenen Vorwänden Bargeld, Wertgegenstände oder Daten. Seit Donnerstagnachmittag wurden über 5000 Anrufe festgestellt, 49 Geldübergaben über mehr als 300.000 Euro verhindert.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen ist es der Kriminalpolizei Freiburg am 18.09.2025 gelungen, mehre professionelle und strukturierte Anrufstraftaten aufzudecken, die nach derzeitiger Einschätzung aus einem Callcenter stammen könnten.
Bislang unbekannte Täter geben sich als Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter aus. Sie täuschen in ihren frei erfundenen Geschichten Einbrüche oder Raubüberfälle in der Nachbarschaft vor und überzeugen ihre Opfer davon, Bargeld, Wertgegenstände oder auch persönliche Daten herauszugeben, um diese an sich zu nehmen oder Geldüberweisungen zu veranlassen.
Im Verlauf der kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnten seit Donnerstagnachmittag mehr als 5000 Anrufe festgestellt werden.
Nach derzeitigen Erkenntnissen erstrecken sich die Anrufe auf das gesamte Bundesgebiet und dauern gegenwärtig an.
Im Rahmen eingeleiteter Sofortmaßnahmen konnten bislang 49 Geldübergaben im Gesamtwert von mehr als 300.000 Euro verhindert werden.
Eine Abschaltung der von der Täterschaft verwendeten Telefonnummer befindet sich aktuell in der Umsetzung.
Aufgrund des hohen Anrufaufkommens, der überregionalen Reichweite und der hohen Schadenssummen sieht sich das Polizeipräsidium Freiburg dringend dazu veranlasst, diese Warnmeldung zu veröffentlichen.
Die Täterschaft agiert aus dem Ausland.
Bei der Telefonnummer handelt es sich um eine gefälschte Telefonnummer. Derzeit wird überwiegend die Rufnummer: 07252-5861370 eingesetzt.
Der weiteren Ermittlungen dauern an.
Bitte beachten Sie dringend folgende Hinweise:
Quelle: Polizeipräsidium Freiburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 49 Personen
- Tatort
- Freiburg