Fahrer (43) nickt am Steuer ein, rammt einen Kleintransporter und verletzt fünf Menschen - er hat keinen Führerschein
Der Mann stand unter Drogeneinfluss, ein Vortest schlug an. Die Polizei ließ ihm eine Blutprobe entnehmen. Zudem ermittelt sie wegen Unfallflucht gegen einen LKW-Fahrer, der die Absperrung der Feuerwehr beschädigte.
Ein 43-jähriger Fahrer eines Ford Transit ist auf der A13 in einen Fiat-Kleintransporter gekracht und hat dabei fünf Menschen verletzt.
Am Montagnachmittag war er zwischen den Anschlussstellen Duben und Lübbenau kurz am Steuer eingenickt und auf den vorausfahrenden Wagen aufgefahren. Alle fünf Insassen kamen mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Der Unfallverursacher wurde ebenfalls behandelt. Da ein Drogenvortest bei ihm anschlug, ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Außerdem gab er an, keinen Führerschein zu besitzen.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Während der Bergung beschädigte ein unbekannter LKW-Fahrer die Absperrung der Feuerwehr und fuhr weiter - die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeidirektion Süd
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich
- Opfer
- 5 Personen
- Tatort
- A13, Duben
- Schaden
- 10,0k €