Schockanruf-Welle in Weinheim - Polizei warnt vor Geldübergaben
Im Raum Weinheim meldeten am Freitagmorgen mehr als zehn Betroffene Schockanrufe. Die Anrufer täuschten etwa einen tödlichen Verkehrsunfall vor, um Geldübergaben zu erreichen. Die Polizei warnt davor, Geld an Fremde zu übergeben oder bereitzustellen.
Derzeit kommt es im Bereich von Weinheim und den angrenzenden Gemeinden vermehrt zu telefonischen Betrugsversuchen. Am Freitagmorgen wurden der Polizei mehr als zehn sogenannte Schockanrufe gemeldet, bei welchen die Betrüger entweder versuchten, durch das Vortäuschen eines tödlichen Verkehrsunfalls oder anderweitiger falscher Tatsachen das Gegenüber zu einer Geldübergabe zu bewegen.
Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Bitte beachten Sie folgende Warnhinweise: Übergeben Sie keine Geldbeträge an fremde Menschen und hinterlegen diese auch nicht an ungewöhnlichen Orten zur Abholung. Die Polizei holt weder Geld noch Schmuck an der Haustür ab oder lässt dies von Boten abholen. Darüber hinaus gelten folgende Hinweise:
Darüber hinaus informieren die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Mannheim in Mannheim, Tel.: 0621/174-1212 und in Heidelberg, Tel.: 06221/99-1234, wie man sich am besten vor Trickbetrügern jedweder Art schützen kann. Die Beratungen sind kostenlos!!! Im Internet sind Information über alle gängigen Betrugsmaschen unterwww.polizei-beratung.deabrufbar.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 10 Personen
- Tatort
- Weinheim