Zigarettenenschmuggel auf der A6 aufgedeckt - Zoll stellt 185000 Stück sicher
Bei einer Kontrolle entdeckten Zöllner auf der A6 in einem LKW über 185000 Zigaretten, die zwischen Lebensmitteln versteckt waren. Gegen den 55-jährigen Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, der Steuerschaden beträgt knapp 36000 Euro.
Am vergangenen Wochenende entdeckten Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe auf der Bundesautobahn 6 in einem LKW über 185.000 Stück Zigaretten, die zwischen Lebensmitteln versteckt waren.
Während der Kontrolle eines rumänischen LKW, bei der die mobile Röntgenanlage des Zolls eingesetzt wurde, ergaben sich auf dem Röntgenbild Hinweise darauf, dass das Fahrzeug augenscheinlich nicht nur die angegebenen Lebensmittel geladen hatte. Bei der anschließenden Überprüfung der Ladefläche wurden die Zöllner fündig und entdeckten zwischen den Lebensmitteln mehrere Kartons mit über 185.000 Stück Zigaretten.
"Mit unserer vollständig mobilen Röntgenanlage, die im Grunde ein LKW mit großem Röntgengerät ist, lässt sich ein kompletter LKW binnen Minuten durchleuchten." erklärt Alina Holm, Sprecherin beim Hauptzollamt Karlsruhe. "Wenn die geschulten Augen der Kollegen dann Dinge feststellen, die ihnen merkwürdig vorkommen, prüfen wir das Fahrzeug auf die klassische Art und schauen uns alles genau an. So wie in diesem Fall!"
Vor Ort wurde gegen den 55-jährigen LKW-Fahrer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die Zigaretten sichergestellt.
Der zu erwartende Steuerschaden für die Zigaretten beläuft sich auf knapp 36.000 Euro. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.
Quelle: Hauptzollamt Karlsruhe
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 55 Jahre, männlich
- Tatort
- A6, Karlsruhe
- Schaden
- 36,0k €