Bedrohung und Erschleichen von Leistungen in Regionalzug
Während einer Fahrscheinkontrolle im Regionalzug bedrohte ein 37-Jähriger eine Zugbegleiterin durch aggressives Schattenboxen und Einschüchterung, woraufhin diese in den Führerstand floh. Der alkoholisierte Mann wurde nach dem Halt festgenommen.
Am Donnerstagabend (10.04.2026) wurde eine Zugbegleiterin in einem Regionalzug von einem 37-Jährigen bedroht.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge führte die 36-jährige Zugbegleiterin gegen 20:00 Uhr in einem Metropolexpress auf der Fahrt von Pforzheim nach Stuttgart Fahrscheinkontrollen durch. Hierbei wurde die deutsche Staatsangehörige auf den 36-jährigen Tatverdächtigen aufmerksam, welcher offenbar Schattenboxen betrieb. Als die Zugbegleiterin den Mann nach seinem Fahrschein fragte, soll sich dieser vor ihr aufgebaut und sie mit diesem Verhalten derart eingeschüchtert haben, dass die Frau wohl in den Führerstand des Zuges flüchtete. Durch informierte Streifen der Bundespolizei konnte der italienische Staatsangehörige beim Halt des Zuges im Hauptbahnhof Stuttgart angetroffen und kontrolliert werden. Hierbei wurde festgestellt, dass der 37-Jährige nicht im Besitz eines Fahrscheins war.
Gegen den mit über einem Promille alkoholisierten Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen, eingeleitet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich, italienisch
- Opfer
- 1 Person, 36 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatzeit
- 09.04.2026 um 20:00 Uhr
- Tatort
- Stuttgart