Unbekannte geben sich am Telefon als Nichte aus und prellen eine Seniorin mit einer COVID-Masche um ihre Ersparnisse
Die angebliche Nichte behauptete, schwer an COVID-19 erkrankt zu sein und teure Medikamente zu brauchen. Gegen 16.30 Uhr übergab die Frau einem fremden Mann ihr gesamtes Erspartes.
Ein Anruf von der angeblichen Nichte hat einer älteren Bottroperin ihre gesamten Ersparnisse gekostet.
Am frühen Donnerstagnachmittag meldete sich eine Frau, die sich als Nichte ausgab. Sie behauptete, schwer an COVID-19 erkrankt zu sein und teure Medikamente zu benötigen, andernfalls müsse sie an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Um das zu verhindern, sammelte die Seniorin ihr ganzes Geld zusammen.
Etwa zwei Stunden später, gegen 16.30 Uhr, übergab sie das Geld an der Straße An Luggesmühle an einen Mann, der sich als Vertrauter des Arztes ausgab. Erst danach fiel der Betrug auf.
Der Abholer ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, dunkelhäutig und hat schwarze Haare sowie eine muskulöse Figur. Er war dunkel gekleidet.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 40-50 Jahre
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- An Luggesmühle, Bottrop