Brandstiftung in Bötzingen - 30-Jähriger in Untersuchungshaft
Ein 30-Jähriger soll in einer Wohnung einer Unterkunft für Geflüchtete mehrere Brandherde gelegt haben. Die Bewohner kamen rechtzeitig heraus, niemand wurde verletzt. Der Festgenommene sitzt in Untersuchungshaft, der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.
Am Montagabend, 09.06.2025, wurde gegen 19:50 Uhr einen Brand in einer Gemeindeunterkunft für Geflüchtete in der Rathausstraße in Bötzingen gemeldet.
Die Polizei konnte einen dringend Tatverdächtigen in unmittelbarer Tatortnähe vorläufig festnehmen. Der 30-Jährige soll Zeugenangaben zufolge das Feuer zuvor gelegt haben.
Die übrigen im Haus lebenden Personen hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bötzingen und Eichstetten konnten in einer Wohnung in der Flüchtlingsunterkunft mehrere mutmaßlich vorsätzlich gelegte Brandherde löschen.
Die betroffene Wohnung bleibt vorerst unbewohnbar. Die Brandörtlichkeit wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zu Folge auf etwa 200.000 EUR.
Ein von der Staatsanwaltschaft Freiburg beantragter Haftbefehl wurde antragsgemäß erlassen und in Vollzug gesetzt. Der dringend Tatverdächtige irakischer Staatsangehörigkeit befindet sich nun in Untersuchungshaft.
ak
Quelle: Polizeipräsidium Freiburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, männlich, irakisch
- Tatort
- Rathausstraße, Bötzingen
- Schaden
- 200,0k €