Beleidigung in Hamburg - Haftbefehl vollstreckt
Ein 54-jähriger türkischer Staatsangehöriger wurde bei der Einreisekontrolle am Hamburg Airport per Haftbefehl gesucht. Da er die fällige Geldstrafe von 1800 Euro nicht zahlen konnte, wurde er in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.
Am Donnerstagvormittag kam ein 54-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus Istanbul (SAW) kommend am Hamburg Airport an. Er stellte sich 11:30 Uhr zur grenzpolizeilichen Einreisekontrolle an und wurde durch Kräfte der Bundespolizei überprüft. Bei der Fahndungsabfrage stellte sich schließlich heraus, dass der Reisende seit Mitte März 2026 per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Essen gesucht wurde. Tatvorwurf: Beleidigung. Es war eine Geldstrafe in Höhe von 180 Tagessätzen zu jeweils 10 Euro zu zahlen. Hinzu kamen Verfahrenskosten in Höhe von 93 Euro. Alternativ standen 90 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Die Person hatte nicht ausreichend Bargeld dabei und war auch nicht in der Lage, kurzfristig Bargeld abzuheben. Auch Versuche, Familienangehörige zu kontaktieren, scheiterten. Daher wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Untersuchungshaftanstalt Holstenglacis eingeliefert.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 54 Jahre, männlich, türkisch
- Tatort
- Hamburg