Badeunfall in Rinteln — Siebenjähriger lebensgefährlich verletzt
(Thi) Am Freitagabend (17.07.2026) ist es gegen 18.10 Uhr im Weserangerbad in Rinteln zu einem Badeunfall gekommen. Ein siebenjähriger Junge wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen sprang der Junge, der nicht schwimmen kann, unbeaufsichtigt in das Nichtschwimmerbecken. Ein Badegast bemerkte das Kind regungslos auf dem Beckenboden, zog es umgehend aus dem Wasser und übergab es an die Schwimmaufsicht. Diese leitete sofort die erforderlichen Rettungsmaßnahmen ein.
Der Junge war zunächst bewusstlos, kam jedoch noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes wieder zu Bewusstsein. Aufgrund seines kritischen Gesundheitszustandes wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber angefordert, der das Kind in ein Klinikum flog. Nach Angaben des Notarztes befand sich der Junge weiterhin in einem kritischen Zustand.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Geschehens aufgenommen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bückeburg wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, 7 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 17.07.2026 um 18:10 Uhr
- Tatort
- Rinteln