Kühe auf Gleisen bei Sommerland - Zug bremst scharf, Strafverfahren eingeleitet
Ein Triebfahrzeugführer leitete am Sonntagmorgen eine Schnellbremsung ein, weil drei Kühe auf den Gleisen der Strecke Hamburg-Westerland standen. Es kam zu keinem Zusammenprall, die rund 50 Reisenden blieben unverletzt.
Sonntagmorgen gegen 09.30 Uhr wurde die Leitstelle der Flensburger Bundespolizei über die Bremsung eines Zuges aufgrund von Tieren auf den Gleisen informiert.
Es wurde ein Langsamfahrbefehl für die Bahnstrecke Hamburg nach Westerland zwischen Elmshorn und Glückstadt erteilt und eine Bundespolizeistreife entsandt. Eine weitere Streife der Polizeistation Glückstadt erreichte ebenfalls den Einsatzort bei Sommerland (Kreis Steinburg).
Es stellte sich heraus, dass der Triebfahrzeugführer einer Nordbahn drei Kühe an den Gleisen gesehen und eine Schnellbremsung eingeleitet hatte, um eine Kollision zu verhindern. Es kam glücklicherweise nicht zum Zusammenprall und die ca. 50 Reisenden wurden durch die Bremsung nicht verletzt.
Der Tierhalter hatte bei Eintreffen der Bundespolizeistreife bereits die Tiere auf eine Koppel getrieben und der Zaun, der heruntergetreten war, repariert.
Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs gegen den 60-jährigen Deutschen wurde eingeleitet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 60 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Sommerland