Vermisster Mann bedroht Einsatzkräfte am Elsterufer in Gera
Ein vermisster 36-Jähriger wurde am Elsterufer schwer verletzt mit einem Messer aufgefunden. Er bedrohte Einsatzkräfte, verletzte sich weiter und begab sich ins Wasser. Beamte retteten ihn und brachten ihn schwer verletzt ins Krankenhaus.
Gera: Die Suche nach einem 36-jährigen Mann (deutsch), führte am gestrigen Tag zum Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Bereich des Elster-Ufers. Kurz zuvor wurde der Mann aus dem Geraer Krankenhaus als vermisst gemeldet, sodass mehrere Polizeistreifen, sowie ein Polizeihund und der Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen. Nach vorliegenden Informationen konnte eine Gefahr für das Leben des Mannes nicht ausgeschlossen werden. Gegen 14:00 Uhr meldete ein Passant, im Bereich des Elsterufers (Heinrich-Heine-Straße) eine schwer verletzte Person angetroffen zu haben, welche ein Messer mit sich führte. Daraufhin kamen Einsatzkräfte des Geraer Inspektionsdienstes vor Ort. Es stellte sich heraus, dass es sich um den zuvor gesuchten Vermissten handelte. Trotz Ansprechen von Polizeibeamten verletzte sich der im psychischen Ausnahmezustand befindliche Mann weiter und bedrohte die Einsatzkräfte, bis er sich letztlich ins Wasser begab und im Fluss verweilte. Nur kurze Zeit später gelang es den Beamten, den Mann aus dem Wasser zu retten und erstversorgen. Schwer verletzt wurde er schließlich an den Rettungswagen übergeben, welcher ihn umgehend in ein Krankenhaus brachte. Sowohl der Zeuge als auch die Einsatzkräfte wurden nicht verletzt. Aufgrund des Rettungseinsatzes wurde die Straße gesperrt und der Verkehr umgeleitet. (RK)
Quelle: Landespolizeiinspektion Gera
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 36 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Heinrich-Heine-Straße, Gera