Bundespolizei stoppt Iraker ohne Fahrerlaubnis - Haftbefehl erst nach Zahlung von 900 Euro abgewendet
Der 32-Jährige war mit einem Pkw aus den Niederlanden eingereist. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.
Ein 32-jähriger Iraker ist am Sonntagabend auf der Autobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt von der Bundespolizei kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen worden war und ein Fahrverbot bestand.
Der Mann war zuvor als Fahrer eines in Köln zugelassenen Pkw aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab die Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Bußgeldstelle Rhein-Erft-Kreis. Der Beschuldigte legte Dokumente vor, die belegen sollten, dass das Bußgeldverfahren abgegolten ist.
Nach Rücksprache mit der Polizei Frechen wurde der Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zudem übermittelten die Kollegen einen nationalen Haftbefehl, der noch nicht in den Fahndungssystemen hinterlegt war.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 32 Jahre, männlich, irakisch
- Tatzeit
- 02.08.2026 um 20:00 Uhr
- Tatort
- A52, Elmpt, Niederkrüchten