Anlagebetrug in Rinteln - 55-Jährige zahlt 18125 Euro
Eine 55-Jährige zahlte nach Anrufen angeblicher Krypto-Anlageberater insgesamt 18125 Euro ein. Als sie für die versprochene Auszahlung erneut Geld nachschießen sollte, erkannte sie die bekannte Betrugsmasche und zahlte nicht mehr.
(bae)Am 21.02.2025 wurde durch eine 55-jährige Rintelnerin folgender Sachverhalt angezeigt. Sie sei durch einen angeblichen Anlagenberater angerufen. Dieser habe ihr ein Angebot über eine Spekulation mit Kryptowährung unterbreitet. Nach mehreren Telefonaten mit unterschiedlichen Experten, hatte die Rintelnerin dann 18125 Euro "investiert". Es gab dann mehrere Angebote, dass sie einen hohen Betrag ausgezahlt bekommen sollte, sie müsse aber vorher einen entsprechenden Geldbetrag erneut einzahlen. Eine Auszahlung der bereits erwirtschafteten Gewinne sei sonst nicht möglich. Hier erkannte die Rintelnerin dann den Betrug und zahlte keine weiteren Beträge mehr. Hierbei handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche. Man lernt im Internet "Berater" kennen, die meist einen Geheimtipp haben. Meist geht es um Spekulationen mit Kryptowährungen. Oftmals zeihen sich die "Beratungen" über einen längeren Zeitraum hin. Immer wieder sind angeblich bereits exorbitante Gewinne erzielt worden, eine Auszahlung findet aber nicht statt, stattdessen wird man aufgefordert erneut zu investieren um die Gewinne zu erhöhen. Hier sollte man grundsätzlich misstrauisch sein. Niemand verrät derartige "Geheimnisse" im Internet. Immer wenn sehr hohe Gewinne versprochen werden sollte man besonders vorsichtig sein. Investments sollte man nur bei Banken mit europäischer Einlagensicherung abschließen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 55 Jahre, weiblich
- Tatort
- Rinteln
- Schaden
- 18,1k €