Lexika-Betrug in Marienfließ - 38.000 Euro Schaden
Ein angeblicher Verlagsvertreter verkaufte einer 60-Jährigen für 12.000 Euro ein gefälschtes Lexikon-Band. Später überwies sie knapp 24.000 Euro Gebühr für ein angebliches Kaufangebot ihrer Sammlung. Der vereinbarte Verkaufstermin fand nie statt.
Bislang unbekannte Täter haben eine 60-Jährige in der Zeit von Februar bis Juli um rund 38.000 Euro betrogen. Ein unbekannter Betrüger hatte sich bereits im Februar als Vertreter eines Lexika-Verlages bei der Frau vorgestellt und sich nach ihrer Bundband-Sammlung erkundigt. Um ihre Sammlung zu vervollständigen, bot er ein Original für 12.000 Euro an. Damit würde sich auch der Wert der Sammlung erhöhen versprach er der Frau. Die 60-Jährige kaufte daraufhin den noch fehlenden Band, welcher sich später als gefälscht erwies. Im Juli meldete sich ein weiterer, bislang unbekannter Betrüger und bot der Frau an, die Sammlung zu kaufen. Zuvor müsse die Dame aber eine Dienstleistungsgebühr entrichten. In Aussicht auf den Gewinn überwies sie knapp 24.000 Euro auf das Konto des Betrügers. Als er zum vereinbarten Verkaufstermin nicht erschien und auch nicht mehr zu erreichen war, schöpfte die 60-Jährige Verdacht und informierte die Polizei.
Quelle: Polizeidirektion Nord
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 1 Person, 60 Jahre, weiblich
- Tatort
- Marienfließ
- Schaden
- 38,0k €