Belgier (30) zahlt 5400 Euro und bleibt frei - dann finden die Beamten Ecstasy und Kokain bei ihm
Der Belgier konnte die Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, wurde aber wegen des Drogenfunds erneut zum Tatverdächtigen. Ein 42-jähriger Türke kam in Gewahrsam.
Am Hauptbahnhof Mönchengladbach kontrollierte die Bundespolizei am Wochenende zwei Männer, die zur Festnahme ausgeschrieben waren.
Am 5. September um 06.45 Uhr stoppten die Beamten einen 30-jährigen Belgier. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Er zahlte die 5400 Euro Ersatzfreiheitsstrafe und konnte die Dienststelle als freier Mensch verlassen.
Doch bei der Kontrolle fanden die Beamten bei ihm ein Tütchen mit Ecstasy-Tabletten und ein Röhrchen mit Kokain. Damit wurde er erneut Tatverdächtiger einer Straftat.
Am 6. September um 10.10 Uhr kontrollierte die Bundespolizei einen 42-jährigen Türken, den die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ebenfalls wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis suchte. Er konnte die 800 Euro nicht aufbringen. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Abschiebung. Der Festgenommene wurde dem Polizeigewahrsam Mönchengladbach zugeführt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, männlich, belgisch
- Tatort
- Mönchengladbach