Anlagebetrug mit Kryptowährung - 71-Jähriger verliert 60.000 Euro
Ein 71-Jähriger stieß im August im Internet auf ein Krypto-Anlagemodell und überwies nach scheinbaren Gewinnen 50.000 Euro auf ein Konto in Malta. Für die Auszahlung forderte man weitere 10.000 Euro Gebühr – sein Vermögen war danach verschwunden.
260.000 Euro angeblich gewinnbringend investiert und alles verloren
Zeit: 17.12.2025 polizeibekanntOrt: Chemnitz, OT Altendorf und Raschau-Markersbach, OT Raschau
(4226) Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat jüngst zwei Ermittlungsverfahren wegen Betruges eröffnen müssen, weil ein Chemnitzer (71) und ein Erzgebirger (64) im Glauben, hohe Anlagegewinne erzielen zu können, zehntausende Euro ins Ausland überwiesen haben.
Der 71-Jährige war bereits im August 2025 im Internet auf ein Anlagemodell mit Kryptowährung gestoßen. Anfangs investierte er 200 Euro, die für ihn glaubhaft so rasant Rendite erzielten, dass er folglich 50.000 Euro auf ein Bankkonto in Malta überwies, um die Summe ebenso gewinnbringend zu investieren. Als der Geschädigte nun seine Gewinne ausgezahlt haben wollte, wurde er aufgefordert, nochmals 10.000 Euro als eine Art Auszahlungsgebühr zu überweisen. Der 71-Jährige kam auch dieser Forderung nach, um letztlich festzustellen, dass er Betrügern zum Opfer gefallen und sein Vermögen verschwunden war.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 71 Jahre, männlich
- Tatort
- Altendorf, Chemnitz
- Schaden
- 60,0k €