Brandstiftung in Flensburg - Tatverdacht gegen Jugendliche erhärtet

Nach dem Brand eines leerstehenden Einfamilienhauses im Taruper Weg am 9. März 2026 erhärtete die Kriminalpolizei den Tatverdacht gegen zwei 14-jährige deutsche Jugendliche aus Flensburg. Eine Zeugin hatte einen entscheidenden Hinweis gegeben. Der Sachschaden wird auf über 100.

FlensburgSchleswig-HolsteinVeröffentlicht am
0

Nach dem Brand eines leerstehenden Einfamilienhauses im Taruper Weg in Flensburg am Abend des 09.03.2026 konnten die Ermittlungen der Kriminalpolizei inzwischen entscheidend vorangebracht werden.

Wie bereits berichtet, war es gegen 20:00 Uhr zu einem Feuer in dem leerstehenden Gebäude im Taruper Weg 16 gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Übergreifen der Flammen verhindern. Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Im Rahmen des öffentlichen Zeugenaufrufs meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und gab einen entscheidenden Hinweis auf einen Jugendlichen. Durch die anschließenden Ermittlungen des Kommissariats 2 der BKI Flensburg ergab sich ein Tatverdacht gegen zwei zum Tatzeitpunkt 14-jährige deutsche Jugendliche aus Flensburg.

Durch weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen konnte der Tatverdacht gegen die beiden Jugendlichen erhärtet werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung dauern an.

Weitere Angaben werden derzeit aufgrund des jugendlichen Alters der Tatverdächtigen nicht gemacht.

Quelle: Polizeidirektion Flensburg