Schwerer Verkehrsunfall auf der A 57 bei Moers

Ein Stauende übersah ein 62-jähriger Lkw-Fahrer auf der A 57 und fuhr ungebremst auf einen Sattelzug auf, der dadurch auf ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde. Der Unfallverursacher erlitt lebensgefährliche Verletzungen und 120.000 Euro Schaden.

MoersNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Mittwoch, 15. April 2026, 11:46 Uhr

Wie bereits mit Pressemeldung von Mittwoch, 15. April 2026 berichtet, kam es gestern zu einem folgenschweren Auffahrunfall bei Moers auf der A 57 in Richtung Köln.

Siehe:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/6255944

Dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge fuhr ein 62-jähriger türkischer Staatsbürger aus Krefeld mit seiner Sattelzugmaschine auf dem rechten Fahrstreifen der A 57 in Richtung Köln. Kurz vor der Anschlussstelle Moers-Kapellen erkannte der 62-Jährige ein Stauende nicht rechtzeitig und fuhr auf den Sattelzug eines 40-jährigen Deutschen auf. Durch den Verkehrsunfall wurde der 62-Jährige in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Wucht des Aufpralls schob den Lkw des 40-Jährigen aus Deutschland auf den vor ihm stehenden Sattelzug eines 40-jährigen polnischen Staatsbürgers. Der Krefelder musste durch die Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Richtung Köln der A 57 ab dem Autobahnkreuz Moers gesperrt. Der angestaute Verkehr zwischen der Anschlussstelle Moers-Kapellen und dem Autobahnkreuz Moers wurde unter Begleitung der Polizei zurückgeführt. Der Verkehr staute sich zeitweilig bis auf neun Kilometer zurück. Nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurden die Sperrmaßnahmen aufgehoben. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 120 000 EUR.

Quelle: Polizei Düsseldorf

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 62 Jahre, männlich, türkisch
Opfer
1 Person
Tatzeit
14.04.2026
Tatort
A 57, Moers
Schaden
120,0k €

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