Firmeninhaber überweist Anzahlung für Insolvenzware - Betrüger geben sich als Anwaltskanzlei aus

Ein Firmeninhaber aus Niesky wurde von einer angeblichen Anwaltskanzlei kontaktiert und überwies mehrere tausend Euro Anzahlung. Die Ware wurde nie geliefert.

NieskySachsenVeröffentlicht am
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Ein Firmeninhaber aus Niesky überwies eine Anzahlung von mehreren tausend Euro an eine angebliche Anwaltskanzlei, die Werkzeuge und Baumaschinen aus einer Insolvenzmasse verkaufen wollte. Die Ware wurde nie geliefert.

Der Geschädigte wurde von der angeblichen Kanzlei Hofreiter und Partner angeschrieben, die als Insolvenzverwalter einer pleite gegangenen Baufirma auftrat. Im Anhang der E-Mail befanden sich eine Auflistung der Waren und ein Beschluss über das Insolvenzverfahren. Nach Telefonaten und weiteren E-Mails überwies er die Anzahlung.

Als die Lieferung ausblieb, flog der Betrug auf. Die Polizei verzeichnet aktuell eine Häufung solcher Anzeigen. Es ist bereits der dritte Fall innerhalb weniger Tage.

Die Täter nutzen offenbar Identitätsdiebstahl real existierender Anwaltskanzleien. Sie erstellen täuschend echte Fake-Webseiten und locken mit niedrigen Preisen für Insolvenzware.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeidirektion Görlitz