Widerstand und Bedrohung gegen Bundespolizisten am Hbf Paderborn
Ein 45-Jähriger kündigte bei einer Kontrolle eine Gewalttat mit Messer gegen einen Bekannten an. Als sein Rucksack durchsucht werden sollte, leistete er Widerstand und wurde gefesselt. Später drohte der alkoholisierte Mann einem Beamten mit Gewalt.
Am Dienstagnachmittag (18. Februar) hat ein 45 -jähriger Mann im Hauptbahnhof Paderborn Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen geleistet und einen Beamten bedroht.
Während der Kontrolle des Mannes drohte dieser eine Gewalttat mit einem Messer gegen einen nicht anwesenden Bekannten an. Daraufhin beabsichtigten die Einsatzkräfte den Rucksack des 45-Jährigen nach gefährlichen Gegenständen zu durchsuchen. Hiermit nicht einverstanden, versuchte er den Polizisten den Rucksack zu entreißen, woraufhin der Mann zu Boden gebracht und unter erheblichen Widerstand gefesselt wurde. Bei er anschließenden Durchsuchung wurde kein gefährlicher Gegenstand gefunden. Auf der Wache der Bundespolizei drohte der alkoholisierte Mann zudem einen Polizisten mit Gewalt nach dessen Dienstschluss. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 45 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 3 Personen, männlich
- Tatort
- Paderborn