Falsche Microsoft-Mitarbeiter ergaunern sich die Bankdaten eines 79-Jährigen und leeren gleich sein Konto
Pop-ups sperrten den PC, ein angeblicher Support forderte die Bankdaten für eine Stornierung. Vier Sofortüberweisungen liefen danach vom Konto, der Schaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.
Auf einmal war der Bildschirm voller Pop-ups, der PC ließ keine Eingaben mehr zu - und ein Fenster zeigte eine Buchung auf ein fremdes Konto.
Am 14.07.2026 saß der 79-Jährige aus Wittenberg im Internet, als ein angeblicher Microsoft-Support zum sofortigen Anrufen aufforderte. Zur angeblichen Stornierung der Buchung gab der Mann seine Bankdaten preis.
Kurz darauf stellte er fest, dass vier Sofortüberweisungen von seinem Konto abgegangen waren. Der Schaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.
Die Polizei rät: Nie Unbekannten persönliche Daten geben - im Zweifel das Gespräch sofort beenden.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 79 Jahre, männlich
- Tatort
- Wittenberg
- Schaden
- 1,0k €