28-Jähriger bedroht Zugbegleiter mit Messer und wirft es nach ihm: Festnahme nach Notruf

Der 28-Jährige soll den Zugbegleiter zunächst aufgefordert haben, die Bahn zu verlassen, und später ein 15 Zentimeter langes Messer gezogen haben.

RuhpoldingBayernVeröffentlicht am
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Ein 28-jähriger Afghane ist nach einem Notruf am Mittwochmorgen in Ruhpolding festgenommen worden. Er wird beschuldigt, einen Zugbegleiter bedroht und versucht zu haben, ihn gefährlich zu verletzen.

Der 26-jährige Zugbegleiter betrat die im Bahnhof stehende Regionalbahn, um Fahrausweise zu kontrollieren. Noch vor der Kontrolle soll der Beschuldigte ihn aufgefordert haben, die Bahn zu verlassen, und angekündigt haben, ein Messer gegen ihn einzusetzen.

Der Zugbegleiter verließ die Bahn und informierte den Triebfahrzeugführer. Kurz darauf soll der Beschuldigte auf dem Bahnsteig ein Messer mit etwa 15 Zentimetern Klingenlänge hervorgezogen und auf den Zugbegleiter zugelaufen sein. Der Geschädigte floh in ein Wohnhaus im Stadtgebiet, der Beschuldigte verfolgte ihn und warf das Messer, ohne zu treffen.

Anschließend hob der Beschuldigte das Messer auf und begab sich zurück zum Bahnhof.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion München

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 28 Jahre, männlich, afghanisch
Opfer
3 Personen
Tatzeit
15.07.2026
Tatort
Ruhpolding

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