Polizei zieht Bilanz nach Versammlungstag in Passau - vereinzelt Straftaten, Pfefferspray gegen Gruppe
Die Polizei zieht eine positive Bilanz, musste aber wegen einer Sitzblockade und einer Gruppe, die eine Polizeikette durchbrechen wollte, einschreiten. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen eingeleitet.
Die Polizei zieht nach einem Tag mit mehreren Versammlungen und einer parteipolitischen Veranstaltung in Passau eine vorläufige Bilanz.
Am Samstag, 20.06.2026, kam es vereinzelt zu Blockadeversuchen und kleineren Spontanversammlungen. Eine Gruppe wollte sich vom genehmigten Aufzugsweg absetzen und eine Polizeikette durchbrechen, was die Beamten mit Zurückdrängen und Pfefferspray unterbanden.
Bei einer Sitzblockade stellten die Beamten die Personalien von vier Personen fest. Gegen eine 28-jährige Frau mit mosambikanischer Staatsangehörigkeit läuft ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot. Wegen Beleidigungen und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurden weitere Verfahren eingeleitet.
Die Versammlungen verliefen aus Sicht der Polizei weitgehend störungsfrei. Die Anzahl der Teilnehmer lag bei über 1.500.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Der Fall
2 Meldungen · am 20. JuniWie es begann · Erstmeldung ·
Der Vorfall in der Pionierstraße beeinträchtigte den weiteren Verlauf der Versammlung nicht. Es kommt weiterhin zu Verkehrsstörungen und Umleitungen.
Zur Meldung →Erstmeldung
Bei Versammlung in Passau zündet ein Teilnehmer Pyrotechnik und verlässt die genehmigte StreckeAbschluss
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Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatort
- Passau