Haftbefehl am Hauptbahnhof Paderborn vollstreckt - Mutter zahlt Strafe
Bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof stellten Bundespolizisten bei einem 35-Jährigen aus Magdeburg einen Haftbefehl fest: Eine Geldstrafe von 450 Euro aus einem Betrugsurteil von 2018 war nur unvollständig bezahlt.
Vor einer Gefängnisstrafe hat eine Mutter ihren 35-jährigen Sohn bewahrt. Sie zahlte für ihn eine offene Strafe.
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben den 35-Jährigen aus Magdeburg am Sonntagnachmittag (6. April) am Hauptbahnhof Paderborn kontrolliert. Dabei wurde ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster bekannt. Der Deutsche war 2018 vom Amtsgericht Beckum wegen Betruges zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nur unvollständig bezahlt hatte. Der noch offenen Summe von 450 Euro stand eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen gegenüber. Erst seine Mutter konnte ihm helfen, indem sie die offene Strafe bei der Polizei in Lippstadt einzahlte und ihrem Sohn dadurch eine Haftstrafe ersparte.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Paderborn