Kontrolle an BAB4 - Kennzeichen gestohlen, Drogen und Haftbefehle
Bei einer Grenzkontrolle am 6. Juni 2026 stoppte die Bundespolizei einen Fiat Panda mit gestohlenen polnischen Kennzeichen. Der Fahrer hatte keinen Führerschein, stand unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Versicherung. Ein Mitfahrer wurde per Haftbefehl gesucht und einem Richter vorgeführt.
Bei einer Kontrolle am 06.06.2026 gegen 20:30 Uhr am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf / BAB 4 fiel den Beamten ein gelber Fiat Panda mit vier Insassen auf. Nicht alle Fahrzeuginsassen konnten sich mit gültigen Identitätspapieren ausweisen.
Der Fahrer verfügte weder über einen Ausweis noch über einen Führerschein und gab seine Personalien lediglich mündlich an. Auf Nachfrage erklärte er zudem, keinen Führerschein zu besitzen.
Bei der anschließenden Überprüfung der am Fahrzeug angebrachten polnischen Kennzeichen wurden die Beamten misstrauisch: Die Kennzeichen passten nicht zu den vorgelegten Fahrzeugpapieren. Eine Fahndungsabfrage ergab schließlich, dass die Kennzeichen in Polen als gestohlen ausgeschrieben waren. Der Fahrzeugschein gehörte jedoch zum Fahrzeug und bestätigte den rechtmäßigen Besitz.
Damit ergab sich gegen den Fahrer der Verdacht des Kennzeichenmissbrauchs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens ohne gültige Versicherung. Hinzu kam ein positiver Drogenschnelltest, der die Anzahl der Vergehen weiter erhöhte.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Tatort
- BAB 4, Ludwigsdorf, Görlitz