Betrug mit falschen Polizeibeamten in Bad Laasphe - Sechsstelliger Schaden
Ein älteres Ehepaar bekam am Mittwochmorgen einen Anruf eines angeblichen Kripobeamten, der von Falschgeld auf ihren Konten sprach. Dreimal holte ein Abholer zuvor deponiertes Geld ab, der Schaden ist sechsstellig. Die Kriminalpolizei ermittelt.
In Bad Laasphe ist es zu einem Betrug mit der Legende von falschen Polizeibeamten gekommen.
Am Mittwochmorgen (19.03.2025) ist ein älteres Ehepaar von einem vermeintlichen Kripobeamten "Schreiber" telefonisch kontaktiert worden. Ihnen wurde vorgegaukelt, dass es sich bei dem Geld auf ihren Konten vermutlich um Falschgeld handeln würde. Daraus resultierend ist insgesamt dreimal zuvor deponiertes Geld durch einen Abholer fußläufig im Bereich In der Grube/ Thüringer Weg und Bäderborn in Bad Laasphe abgeholt worden. Die Abholungen fanden Mittwoch zwischen 15:00 und 16:30 Uhr, Donnerstag und Freitag um die Mittagszeit statt. Bei der ersten Abholung befand sich das Geld in einem Briefumschlag, bei der zweiten und dritten Abholung wurde eine schwarze DINA5 Geldtasche genutzt.
Der eingetretene Vermögensschaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen bereits übernommen.
Wer Angaben zu dem Abholer, eventuellen Mittätern oder einem vermutlich abseits geparkten Fahrzeug machen kann, meldet sich bitte unter der 02751/909-0 bei der Polizei.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- In der Grube, Bad Laasphe
- Motiv
- Raub