Betrugsversuch beim Wohnmobilkauf in Bockhorn - gefälschte Dokumente
Ein 61-Jähriger wollte ein online angebotenes Wohnmobil kaufen. Als er Zweifel äußerte, floh der Verkäufer. Das Fahrzeug war ein Leihwagen mit entwendeten Kennzeichen, die Dokumente waren gefälscht. Dem Interessenten entstand kein finanzieller Schaden.
Am Freitagmittag beabsichtigte ein 61-jähriger Mann aus Bockhorn ein Wohnmobil zu erwerben, auf welches er per Onlineinserat aufmerksam geworden war. Im Verlauf der Verkaufsabwicklung entstanden jedoch Zweifel, weshalb er sich an die Polizei wandte. Der Verkäufer, welcher das Fahrzeug zuvor nach Bockhorn überführt hatte, um es dort zu verkaufen, entzog sich in unbekannte Richtung als er die Zweifel des Interessenten bemerkte und hinterließ sowohl das Fahrzeug samt Schlüsseln als auch alle fahrzeugbezogenen Unterlagen. Im Laufe der polizeilichen Aufarbeitung konnte festgestellt werden, dass es sich um ein Leihfahrzeug aus Süddeutschland handelte, welches der Mieter unberechtigt versuchte, in Norddeutschland zu verkaufen. An dem Fahrzeug waren zudem entwendete Kennzeichen angebracht. Weiterhin wurden dem Kaufinteressenten gefälschte Fahrzeugdokumente vorgelegt. Der Verkäufer wies sich zudem sowohl vor dem Fahrzeugverleiher als auch gegenüber dem Interessenten mit gefälschten Identitätsdokumenten aus. Das Fahrzeug wurde gesichert, so dass es dem rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden kann. Dem kaufinteressierten Bockhorner entstand glücklicherweise kein finanzieller Schaden. Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 1 Person, 61 Jahre, männlich
- Tatort
- Bockhorn