Schleuderunfall mit Folgecrash auf der A 4 bei Rossau
Ein 52-jähriger Lkw-Fahrer geriet auf winterlicher Fahrbahn der A 4 ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und stellte sich quer. Im Nachfolgeverkehr kollidierte ein Sattelzug mit einem Skoda, der gegen die Schutzplanke geschleudert wurde.
In der Nacht zu Dienstag kam es auf den Autobahnen A 72 und A 4 bei winterlichen Wetterverhältnissen mit teils starkem Schneefall sowie überfrierender Fahrbahnen zu Unfällen, die stundenlange Sperrungen nach sich zogen.
Gegen 00:35 Uhr kam ein 52-Jähriger mit einem Lkw Mercedes samt Sattelauflieger auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Chemnitz nach der Anschlussstelle Hainichen ins Schleudern und stieß gegen die Leitplanke. Der Lkw stellte sich dabei quer auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen. Die Zugmaschine kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand.Im Nachfolgeverkehr kam es zu einem weiteren Unfall. Nachfolgende Pkw als auch ein Mercedes-Sattelzug (Fahrer: 40) bremsten. Letzterer kam aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, sodass er auswich und ins Schleudern geriet. Der Sattelanhänger kollidierte mit einem Pkw Skoda (Fahrer: 31). Der Pkw wurde gegen die rechte Schutzplanke geschleudert und blieb quer auf dem Seitenstreifen stehen. Der Sattelzug fuhr noch am zuvor verunfallten, querstehenden Sattelzug vorbei und hielt danach auf dem Seitenstreifen an. Verletzt wurde niemand.Einer der Sattelzüge sowie der Pkw Skoda mussten abgeschleppt werden. Auch der Winterdienst ist hinzugezogen worden. Zumindest der linke Fahrstreifen konnte kurz nach 01:00 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. Gegen 04:00 Uhr war die Unfallstelle komplett beräumt. Der Sachschaden wurde insgesamt auf etwa55.000 Euro geschätzt.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 52 Jahre, männlich
- Tatort
- A 4, Rossau
- Schaden
- 55,0k €