Telefonbetrugsversuch in Potsdam - 69-Jähriger wählt selbst den Notruf
Ein 69-Jähriger erhielt gegen 23 Uhr einen Anruf eines angeblichen Kriminalkommissars, der nach Wertsachen fragte und ihm befahl, die 110 zu wählen ohne aufzulegen. Der Mann wählte stattdessen selbst mit dem Handy den Notruf, Beamten kamen vor Ort.
Gegen 23 Uhr meldete sich zunächst ein 69-jähriger Mann über den Notruf bei der Leitstelle und berichtete, dass er soeben auf seinem Festnetzanschluss von einem angeblichen Kriminalkommissar aus Potsdam angerufen worden sei. Dieser habe behauptet, der Mann würde mit 30 weiteren Personen auf einer Liste von zwei festgenommenen Einbrechern stehen und ihn nach möglichen Wertsachen gefragt. Außerdem sei der 69-Jährige aufgefordert worden, die 110 zu wählen, sollte dazu aber nicht auflegen. Der Senior reagierte darauf vorbildhaft und wählte – wie die Polizei in solchen Situationen empfiehlt - mit seinem Handy den Notruf, sodass Polizeibeamte vor Ort kamen und eine Anzeige wegen des Betrugsversuchs aufnahmen. Ein Schaden entstand nicht.
Quelle: Polizeidirektion West
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 69 Jahre, männlich
- Tatort
- Potsdam