Wohnungsraub in München-Haidhausen - Frau überwältigt und gefesselt

Beim Öffnen ihrer Wohnungstür wurde eine über 50-Jährige von drei Unbekannten in ihre Räume gedrängt und zu Boden gebracht. Die Täter fesselten das Opfer, während sie Bargeld und Schmuck stahlen, und sind nach der Tat weiterhin flüchtig.

MünchenBayernVeröffentlicht am
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Am Donnerstag, 08.01.2026, gegen 11:00 Uhr, erhielt ein über 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München einen Anruf eines ihm unbekannten Mannes, welcher sich als Mitarbeiter einer Gewinnspielzentrale ausgab. Im Telefonat sicherte der Unbekannte dem älteren Mann einen Lottogewinn von 80.000 Euro zu. Vor der Gewinnübermittlung sollte der über 80-Jährige jedoch Wertkarten (elektronisches Zahlungsmittel) im Wert von mehreren hundert Euro an diversen Tankstellen käuflich erwerben und die dazugehörigen Codes danach telefonisch an den Täter übermitteln. Der Mann erledigte Kartenkäufe im Laufe des Tages und übermittelte die Codes später telefonisch.

Ein Nachbar des über 80-Jährigen bekam diese Telefonat zufällig mit und verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Eine Streife der Polizeiinspektion 24 (Perlach) nahm vor Ort eine Anzeige wegen des Betrugs auf.

Der entstandene Schaden beträgt mehrere hundert Euro, da die Zahlungsmittelcodes der Wertkarten bereits übermittelt waren.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wie bereits berichtet kam es am Montag, 17.11.2025, gegen 16:45 Uhr, in Haidhausen zu einem Wohnungsraub.

Drei bislang unbekannte Täter klingelten an der Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses einer über 50-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Als sie die Tür öffnete, wurde sie zugleich durch einen der Täter in die Wohnung gedrängt und überwältigt. Am Boden liegend wurde sie von einem weiteren Täter gefesselt. Während der erste Täter die über 50-Jährige weiterhin am Boden fixierte, durchsuchte der Zweite die Wohnung nach Stehlgut.

Beide Täter verließen unter Mitnahme von Bargeld und Schmuck die Wohnung. Die über 50-Jährige, welche gefesselt zurückgelassen wurde, konnte sich wenig später befreien und den Polizei-Notruf verständigen. Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte bislang keine Hinweise auf die Identität der Täter.

Die über 50-Jährige wurde durch die Gewaltanwendung leicht verletzt.

Das Kommissariat 21 übernahm umgehend die Ermittlungen und erlangte dabei auch Fotos der drei Täter aus Überwachungskameras. Ein Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Ermittlungen identifiziert werden. Von ihm liegen weitere Fotos der Polizei vor, die letztes Jahr im Rahmen eines anderen Einsatzes gefertigt wurden. Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft München I einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung, der durch das Amtsgericht München bestätigt wurde.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zur Identität der drei Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Diese genannten Fotos und Videos können unter folgendem Link aufgerufen werden:

https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/unbekannte-straftaeter/096424/index.html

Personenbeschreibung:

Person 1:

Männlich, 175-180 cm groß, schlanke Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent

Bekleidet mit schwarzer Wollmütze, dunkles kariertes Hemd, schwarze Hose, dunkle Schuhe, trug schwarze Handschuhe

Person 2:

Männlich, 175-180 cm groß, normale Statur, Vollbart oder zumindest Backen- und Kinnbart

Osteuropäisches Erscheinungsbild

Sprach gebrochen Deutsch mit osteuropäischen Akzent

Bekleidet mit beiger Wollmütze, dunkle kariertes Hemd, dunkle Schuhe

Person 3:

Männlich, ca. 25-Jahre alt, kräftige Statur, südeuropäisches, eventuell orientalisches Erscheinungsbild, Vollbart

Bekleidet mit schwarzer Schirmmütze, helle Jacke, welche er über dem Arm trug, dunkle Hose, weiße Sneaker

Quelle: Polizeipräsidium München