Cyberkriminelle legen Stadtverwaltungen lahm und fordern 30.000 Euro in Bitcoin - Polizei durchsucht drei Objekte
Die Gruppierung "SharkNet" soll DDoS-Angriffe auf Behörden und Firmen verübt haben. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Datenträger und Zugangsdaten sicher.
Die Gruppierung "SharkNet" soll mit DDoS-Angriffen die Internetauftritte von Stadt- und Kreisverwaltungen, Bundesbehörden, Telekommunikationsdienstleistern und großen Einzelhandelsketten lahmgelegt haben.
Am Donnerstagabend, dem 27. August 2026, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hessen drei Objekte im Kreis Nordfriesland, in Oranienburg und in Mittelhessen. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe führt seit Januar 2026 ein Ermittlungsverfahren gegen die Gruppierung.
Die Täter sollen Bekennerschreiben veröffentlicht und 30.000 Euro in Bitcoin gefordert haben. Auf die Forderungen wurde nicht eingegangen.
Alle drei Tatverdächtigen konnten angetroffen werden, wurden aber nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei zwei von ihnen handelt es sich um Jugendliche. Die Beamten stellten diverse Datenträger und Zugangsdaten sicher, die nun ausgewertet werden.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen
- Tatort
- Kiel
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 30,0k €