E-Scooter-Fahrer flieht vor Polizeikontrolle und lässt Gefährt zurück - Blutprobe angeordnet
Der 19-Jährige gab an, den Akku schonen zu wollen. Am Fahrzeug fehlte die Versicherungsplakette, zudem bestanden Anhaltspunkte für Drogenkonsum.
Ein E-Scooter-Fahrer ohne eingeschaltete Beleuchtung fiel einer Streifenwagenbesatzung am späten Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr an der Königstraße auf.
Der junge Mann befuhr den Radweg in Fahrtrichtung Hahlen. Als die Polizisten den Streifenwagen wendeten, schaltete der Fahrer sein Licht ein und versuchte, sich über die Immenstraße der Kontrolle zu entziehen. Dabei geriet er ins Straucheln, ließ sein Gefährt zurück und floh zu Fuß. Der Aufforderung stehenzubleiben, folgte er nicht. Wenig später trafen die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Fahrer an seiner Wohnanschrift an.
Zur Begründung gab der 19-Jährige an, den Akku seines E-Scooters schonen zu wollen. Es stellte sich heraus, dass keine gültige Versicherungsplakette angebracht war. Da Anhaltspunkte für den Konsum berauschender Mittel bestanden, wurde der Mindener zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Minden-Lübbecke
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 19 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 13.08.2026 um 22:45 Uhr
- Tatort
- Königstraße, Minden