Staatsanwaltschaft klagt Kraftfahrer (36) nach ICE-Kollision mit einem Toten an
Der Mann soll den beschrankten Bahnübergang mit seiner Sattelzugmaschine nicht zügig passiert haben. Zwölf Reisende wurden verletzt, der Schaden liegt bei rund 3,5 Millionen Euro.
Ein 36-jähriger Kraftfahrer soll mit seiner Sattelzugmaschine samt Auflieger den beschrankten Bahnübergang Reller nicht zügig passiert haben.
Am 11.02.2025 rangierte und hielt er nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehrfach auf dem Übergang und löste damit die Kollision mit dem heranfahrenden ICE 613 aus. Ein Reisender stieß gegen den Tisch einer Sitzgruppe und starb an einem stumpfen Bauchtrauma. Zwölf weitere Passagiere wurden unterschiedlich schwer verletzt, eine Geschädigte erlitt eine Rippenserienfraktur.
Am Zug und an weiteren Einrichtungen der Deutschen Bahn entstand ein Sachschaden von rund 3,5 Millionen Euro.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage zum Landgericht Hamburg erhoben. Ihm werden fahrlässige Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung sowie gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Staatsanwaltschaft Hamburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 36 Jahre, männlich
- Opfer
- 13 Personen
- Tatort
- Rönneburg, Hamburg
- Schaden
- 3,5 Mio. €