Callcenter-Betrug in Rehau - Seniorin übergibt fünfstellige Summe
Ein Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und behauptete, ein Verwandter habe einen tödlichen Unfall verursacht – eine Kaution sei nötig. Die Seniorin übergab Bargeld in mittlerer fünfstelliger Höhe und Wertgegenstände an einen unbekannten Abholer.
Der Mann gab sich am Telefon als Polizeibeamter aus und log seinem Opfer vor, dass ein Verwandter einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Deswegen sei nun die Zahlung einer Kaution notwendig. So drängte er die Frau dazu, Geld und Wertgegenstände in eine Tasche zu packen und dem Betrüger zu überlassen.
Gegen 15.30 Uhr übergab sie in der Westendstraße / Gerberstraße Bargeld in Höhe einer mittleren fünfstelligen Summe und andere Wertgegenstände an einen unbekannten männlichen Abholer.
Den Mann beschreibt die Seniorin wie folgt:
Präventionsvideo zum Thema Callcenter-Betrug:
„Neun Minuten, die euch, euren Großeltern und Eltern helfen können, sich vor Betrug zu schützen.“ Mit diesen Worten appellieren die Polizeioberkommissare Maximilian Prechtel (Pressestelle) und Dominik Klose (Koordinierungsstelle Prävention) der Polizei Oberfranken an alle Altersgruppen, sich mit dem Thema Callcenter-Betrug auseinanderzusetzen. Die Polizei empfiehlt, bei Anrufen von unbekannten Nummern stets vorsichtig zu sein, keine persönlichen Daten preiszugeben und niemals Geld oder Wertgegenstände an Fremde zu übergeben. Im Zweifelsfall sollte die Polizei kontaktiert werden.
Quelle: Polizeipräsidium Oberfranken
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, männlich
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Westendstraße, Rehau