Rumänen (23-46) schieben gestohlene Fahrzeuge im Wert von 1,3 Millionen Euro ins Ausland ab - fünf in Untersuchungshaft
Die Gruppe verschob Autos, Lastwagen und Transporter aus mehreren EU-Ländern. Bei Durchsuchungen in Rumänien wurden acht Tatverdächtige festgenommen und sieben Fahrzeuge sichergestellt.
Die Kriminalpolizei Rottweil hat einen Schlag gegen eine Gruppe von Autohehlern erzielt.
Seit Juni 2025 ermittelten die Beamten gegen eine hauptsächlich rumänisch stämmige Gruppierung. Die Tatverdächtigen sollen betrügerisch erlangte, unterschlagene und gestohlene Fahrzeuge aus Frankreich, Italien, Spanien und Ungarn verschoben haben.
Die Fahrzeuge wurden bei Zulassungsstellen vorgeführt, mit neuen Hauptuntersuchungen und Ausfuhrkennzeichen versehen und ins Ausland verkauft. Insgesamt 37 Fälle mit einem Gesamtwert von rund 1,3 Millionen Euro wurden der Gruppe zugeordnet.
Am 10.06.2026 durchsuchten Spezialeinheiten in Rumänien 16 Objekte und nahmen acht Tatverdächtige fest. In Deutschland wurde ein weiteres Mitglied festgenommen, ein Beschuldigter stellte sich. Fünf Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Konstanz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 11 Personen, 23-46 Jahre, männlich, rumänisch
- Tatort
- Tuttlingen
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 1,3 Mio. €