Schockanruf-Betrug in Hennersdorf
Am Donnerstagvormittag sind Schock-Anrufer in Hennersdorf aufgeflogen. Die Gauner versuchten einen Geschädigten mit einer perfiden Masche um sein Geld zu bringen.
Eine vermeintliche Ärztin meldete sich mit einer unbekannten Nummer aus der Charité in Berlin und gab an, die Tochter des Geschädigten wäre eingeliefert worden. Sie würde sich wegen Magen-Darm-Krebses im Endstadium befinden und hätte nur noch sechs bis acht Wochen zu leben. Der Senior verlangte nach seiner Tochter. Es meldete sich eine stark weinende Person. Im weiteren Verlauf gaben die Betrüger an, es gäbe ein Medikament, welches helfen würde. Die Krankenkasse übernehme die Kosten aber erst nach acht Wochen. Man könne bereits am nächsten Tag mit der Behandlung beginnen. Diese koste jedoch 180.000 Euro. Die vermeintliche Tochter könne lediglich 15.000 Euro aufbringen. Der Geschädigte äußerte, nicht so viel Geld aufbringen zu können.Er übergab das Gespräch an seine Frau. Diese fühlte den Ganoven auf den Zahn und stellte viele Fragen, um auszuschließen, dass es sich nicht um einen Fake-Anruf handle. In der Zeit rief der Senior seine richtige Tochter an. Der Schwindel flog auf. Gut gemacht!
Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an. Seien Sie vorsichtig und weiterhin vor derartigen Schockanrufen gewappnet. Es gibt keine vorgetäuschten Szenarien, die es nicht gibt. Im Zweifel verständigen sie ihre Angehörigen und die Polizei.
Quelle: Polizeidirektion Görlitz
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person
- Tatzeit
- 19.02.2026 um 10:00 Uhr
- Tatort
- Hennersdorf, Kamenz
- Motiv
- Raub