LKA zerschlägt mutmaßliche Camorra-Zelle - sechs Haftbefehle und Waffen sichergestellt
Bei Durchsuchungen in Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis und im Ausland fanden Ermittler Falschgeld, Rauschgift und Waffen. Fünf Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
Sechs vollstreckte Haftbefehle und sichergestellte Waffen, Drogen und Falschgeld sind das Ergebnis einer internationalen Aktion gegen mutmaßliche Angehörige der italienischen Organisierten Kriminalität.
Am 9. September durchsuchten die Einsatzkräfte zeitgleich 14 Wohn- und Gewerbeobjekte in Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis, in Neapel, Bern und auf Gran Canaria. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg liefen seit November 2021.
In zwei Stuttgarter Restaurants sollen die Tatverdächtigen mit Falschgeld und Rauschgift gehandelt haben. Ein 47-jähriger Italiener soll das Falschgeld bei mehreren Fahrten von Neapel nach Deutschland geschmuggelt haben.
Die Beamten stellten Falschgeld, Betäubungsmittel, Waffen, Mobiltelefone und Datenträger sicher. Fünf Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, ein 42-Jähriger kam gegen Auflagen wieder frei.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Tatdetails
- Tatort
- Stuttgart
- Motiv
- Drogen