Mehrere Schockanrufe in Weimar und Weimarer Land — keine Schäden

WeimarThüringenVeröffentlicht am
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Am Donnerstag registrierte die Polizei mehrere versuchte Betrugsstraftaten durch falsche Polizeibeamte im Bereich Weimar sowie dem Weimarer Land. In allen Fällen gaben sich die bislang unbekannten Anrufer als Mitarbeiter der Polizei oder des Bundeskriminalamtes aus und versuchten, ihre Opfer unter einem Vorwand zu verunsichern. Die Täter behaupteten unter anderem, dass Einbrecher festgenommen worden seien, bewaffnete Personen in der Nähe unterwegs wären oder bei Festgenommenen Listen mit den Namen der Angerufenen gefunden worden seien. Anschließend erkundigten sie sich nach den Wohnverhältnissen oder versuchten, Informationen über Wertgegenstände zu erhalten. Die Angerufenen reagierten jedoch umsichtig. Teilweise beendeten sie die Gespräche selbstständig oder hinterfragten die Angaben der Anrufer kritisch. In keinem der bekannt gewordenen Fälle kam es zur Herausgabe von Bargeld, Wertgegenständen oder persönlichen Daten. Ein finanzieller Schaden entstand somit nicht. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Polizeibeamte fragen am Telefon niemals nach Bargeld, Wertgegenständen oder Vermögensverhältnissen und fordern Bürger auch nicht auf, Wertsachen an einen vermeintlich sicheren Ort zu übergeben. Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und sich unter der bekannten Notrufnummer 110 oder bei der zuständigen Polizeidienststelle vergewissern. Zudem sollten insbesondere ältere Angehörige über diese Betrugsmasche informiert werden.

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena

Tatdetails

Tatverdächtige
2 Personen
Tatzeit
06.08.2026
Tatort
Weimar
Motiv
Raub
Schaden
0 €

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