Falsche Professorin fordert Medikamentengeld - Rentnerin übergibt Goldbarren im Wert von 70.000 Euro
Eine 80-Jährige erhält einen Anruf einer angeblichen Professorin, ihr Sohn sei schwer erkrankt. Sie übergibt einem Abholer Goldbarren.
Eine 80-jährige Seniorin übergibt Goldbarren im Gesamtwert von rund 70.000 Euro an einen unbekannten Abholer. Sie handelt, nachdem eine angebliche Professorin des Uni-Klinikums München ihr am Telefon mitteilt, ihr Sohn sei schwer erkrankt und benötige umgehend ein teures Medikament.
Die Betrügerin übergab den Hörer an eine weitere weibliche Person, die weinend ins Telefon klagte. Dabei soll es sich um die vermeintliche Ehefrau des Sohnes gehandelt haben. Obwohl die Seniorin die Stimme nicht eindeutig erkannte, ließ sie sich auf die Geldforderungen ein.
Die Übergabe erfolgte am Donnerstag, 06.08.2026, gegen 15.40 Uhr in Alling. Etwa eine Stunde später flog der Schwindel auf, als die 80-Jährige ihrem anderen Sohn davon erzählte und dieser den angeblich kranken Bruder telefonisch kontaktierte.
Der Abholer wird beschrieben als männlich, ca. 185 cm groß, ca.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 45 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 80 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 06.08.2026 um 15:40 Uhr
- Tatort
- Alling
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 70,0k €