Gefälschter Bankbrief kostet eine öffentliche Einrichtung einen fünfstelligen Betrag
Der QR-Code im Schreiben führte zum Onlinebanking, ein angeblicher Bankmitarbeiter drängte am Telefon auf Stornierungen. Erst ein echter Bankmitarbeiter meldete den Schaden.
Ein gefälschter Brief der kontoführenden Bank landete bei einer öffentlichen Einrichtung im südlichen Landkreis Passau. Das Schreiben verlangte die Bestätigung der Gewerbeanmeldung über einen abgedruckten QR-Code.
Wer den Code scannte, gab Zugangsdaten zum Onlinebanking preis. Am Montag, 02.11.2026, rief dann ein Unbekannter an. Auf dem Display stand der Name der Bank, der Anrufer gab sich als Bankmitarbeiter aus.
Er berichtete von angeblichen Unstimmigkeiten bei Überweisungen, die dringend storniert werden müssten. Der Verantwortliche gab mehrere Push-Benachrichtigungen frei. Damit liefen Transaktionen auf das Konto des Täters.
Erst am nächsten Tag informierte ein echter Bankmitarbeiter die Einrichtung. Überweisungen im mittleren fünfstelligen Eurobereich waren veranlasst. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Passau ermittelt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern
Tatdetails
- Tatverdächtige
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- Opfer
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