Mann führt Schreckschusswaffe zugriffsbereit im Bahnhof, Beamte finden zudem Betäubungsmittel
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn meldete den Mann. Er konnte keinen Kleinen Waffenschein vorlegen, die Waffe wurde sichergestellt.
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Freitagabend im Essener Hauptbahnhof eine zugriffsbereit mitgeführte Schreckschusswaffe sichergestellt. Gegen den 39-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatte gegen 19 Uhr die Bundespolizei darüber informiert, dass sich ein Mann mit einer mutmaßlichen Schusswaffe in der Hosentasche auf Bahnsteig Zehn aufhält. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen den Mann vor Ort an und kontrollierten ihn.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in der rechten Hosentasche eine Schreckschusswaffe mit PTB-Zulassungszeichen. Einen zum Führen der Waffe erforderlichen Kleinen Waffenschein konnte der ukrainische Staatsbürger nicht vorlegen.
Die Bundespolizisten stellten die Waffe sicher und brachten den Ukrainer zur Dienststelle.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 39 Jahre, männlich, ukrainisch
- Tatzeit
- 17.07.2026 um 19:00 Uhr
- Tatort
- Essen