Festnahme nach Haftbefehlen in Kleve

KleveNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Am Freitagnachmittag, 05. Dezember 2025, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen einen 40-jährigen Bulgaren. Dieser reiste zuvor über die Bundesautobahn 61 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet ein. Eine Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbeständen ergab, dass der Reisende sowohl durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt als auch durch das Amtsgericht Bensheim per Haftbefehl gesucht wurde. Bereits 2022 hatte ihn das Amtsgericht Bensheim aufgrund des Führens eines nicht versicherten Kraftfahrzeugs zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 30 Euro, ersatzweise 70 Tagen Freiheitsstrafe, verurteilt. Im Jahr 2024 erließ das Amtsgericht Bensheim zusätzlich noch einen Untersuchungshaftbefehl aufgrund von Raub sowie gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann. Die Bundespolizei verhaftete den Gesuchten vor Ort und brachte ihn zur weiteren Sachbearbeitung in das Bundespolizeirevier Kempen. Dort entrichtete der Bulgare die geforderte Geldsumme von insgesamt 2100 Euro und konnte somit die 70 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abwenden. Aufgrund des bestehenden Untersuchungshaftbefehls führte die Bundespolizei den Mann dem zuständigen Richter des Amtsgerichts Krefeld vor.

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 40 Jahre, männlich, bulgarisch
Tatzeit
05.12.2025 um 12:00 Uhr
Tatort
A61, Kleve
Motiv
Raub
Schaden
2,1k €

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