Munition am Flughafen Köln/Bonn sichergestellt - Verdacht auf Verstoß gegen Waffengesetz

Köln/BonnNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
0

Köln/Bonn, 10. Januar 2026

Bei einer routinemäßigen Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn hat die Bundespolizei am Samstagmorgen eine scharfe Patrone sichergestellt.

Am frühen Morgen entdeckten Luftsicherheitskräfte bei der Kontrolle eines 36-jährigen türkischen Staatsangehörigen eine 9-mm-Patrone der Marke "Luger", die sich in der linken Jackentasche des Mannes befand.

Der Fund erfolgte im Rahmen der standardmäßigen Sicherheitsüberprüfung vor dem Abflug.

Der Reisende wurde zur weiteren Sachverhaltsklärung zur Dienststelle der Bundespolizei am Flughafen begleitet. Dort gab er an, nicht zu wissen, wie die Munition in seine Jackentasche gelangt sei, und machte von seinem Recht Gebrauch, sich nicht weiter zur Sache zu äußern. Eine waffenrechtliche Erlaubnis konnte er nicht vorweisen.

Die Bundespolizei stellte die Patrone sicher und leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Luftsicherheitsgesetz ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus der Dienststelle entlassen.

Die Bundespolizei weist Reisende erneut darauf hin, vor Antritt einer Flugreise ihr Gepäck - einschließlich Kleidung - sorgfältig zu überprüfen und keine verbotenen oder gefährlichen Gegenstände mitzuführen.

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 36 Jahre, männlich, türkisch
Tatzeit
10.01.2026 um 06:00 Uhr
Tatort
Flughafen Köln/Bonn, Köln/Bonn

Mehr zu Waffen