Bedrohung mit Schusswaffe in Bremen Innenstadt - 20-Jähriger gestellt
Nach einem Streit auf dem Bahnhofsplatz lud ein 20-Jähriger öffentlichkeitswirksam eine Schreckschusswaffe durch, die er zuvor im Hosenbund trug. Der Mann flüchtete in einer Straßenbahn, wurde dort jedoch festgenommen und die Waffe sichergestellt.
Am Freitagmittag gerieten in der Bremer Innenstadt zwei Männer in einen Streit, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste.
Nach bisherigen Erkenntnissen zeigte einer der Beteiligten auf dem Bahnhofsplatz einen Gegenstand, den sein Gegenüber als Messer wahrnahm. Daraufhin zog ein 20-Jähriger eine mitgeführte Schusswaffe und lud diese öffentlichkeitswirksam einmal durch. Kurz darauf steckte er die Waffe wieder in seinen Hosenbund und flüchtete in einer Straßenbahn. Passanten alarmierten die Polizei.
Einsatzkräfte stoppten die Bahn am Schüsselkorb. Der 20-Jährige wurde durch Polizistinnen und Polizisten mit gezogenen Dienstwaffen gestellt und anschließend zum Polizeikommissariat gebracht. Die Schreckschusswaffe, die er verdeckt im Hosenbund getragen hatte, wurde beschlagnahmt.
Die Person mit dem mutmaßlichen Messer konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen wechselseitiger Bedrohung, die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei weist darauf hin: Für Einsatzkräfte ist bei solchen Lagen zunächst nicht erkennbar, ob es sich um eine echte Schusswaffe handelt. Entsprechend müssen Polizistinnen und Polizisten konsequent einschreiten, um Gefahren für Unbeteiligte zu verhindern und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Quelle: Polizei Bremen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 20 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 21.02.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Innenstadt, Bremen
- Motiv
- Streit