Online-Betrug im Saale-Holzlandkreis - Kryptowährungs-Investition
Durch eine angebliche Kontosperrung bei einer Krypto-Investition verlor eine 73-Jährige 5900 Euro an Betrüger. Die Frau hatte zuvor über Jahre hinweg bis zu 50.000 Euro angelegt, bevor sie auf die perfide Forderung einging. Nun laufen die Ermittlungen.
Eine 73-jährige Geschädigte aus dem Saale-Holzlandkreis erstattete am Dienstag eine Anzeige wegen eines Betrugsdelikts im Zusammenhang mit Investitionen in Kryptowährungen. Nach bisherigen Erkenntnissen eröffnete die Frau im Jahr 2016 über einen Anbieter ein digitales Wallet, um finanzielle Mittel in Kryptowährungen anzulegen. Hier investierte sie in mehreren Teilbeträgen insgesamt zwischen 40.000 und 50.000 Euro. Am Montag wurde sie dann via Telefon kontaktiert und ihr erklärt, dass ihr Konto gesperrt wäre. Für eine Freischaltung müsse sie nun 5900,00 an eine deutsche Bankverbindung überweisen. Dieser Aufforderung kam die Dame leider nach. Beim Versuch der Rückbuchung über ihre Bank, wurde sie durch den aufmerksamen Bankmitarbeiter aufgefordert, den Vorfall polizeilich zur Anzeige zu bringen.
Quelle: Landespolizeiinspektion Jena
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 73 Jahre, weiblich
- Tatort
- Saale-Holzland
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 5,9k €